Bunter Kartoffelsalat

kartoffelsalat1Von Selbstversorgung sind wir natürlich weiiiit entfernt (wir können sie nicht mal am Horizont sehen…), aber ein bisschen was wächst ja dann doch immer im Garten. Trotz Schnecken, Pfauen, Zeitmangel und anderen Hindernissen. Und wenn ich daraus dann mal was kochen kann, fühlt sich das irgendwie immer besonders toll an. Es klingt ja bizarr, aber man hat irgendwie ein ganz anderes Verhältnis zu den Kartoffeln, wenn man sie selbst gesteckt und auch selbst ausgebuddelt hat!

Und weil’s so schön ist, versuche ich jetzt auch mal, hier die Rezepte festzuhalten, die ich mit „Zeugs aus dem eigenen Garten“ (TM) produziert habe.

Warnung: Meine Rezepte sind immer „so-ungefähr-pi-mal-Daumen“, weil ich nur selten irgendwelche Mengen nachmesse (geschweige denn aufschreibe). Sollte das irgendjemand nachkochen, so empfehle ich, nach Gutdünken zu variieren. Tu ich selbst auch immer, wenn ich irgendwelche Rezepte nachkoche. Deswegen backe ich auch so ungern. Das überlasse ich meinem Mann – der ist Chemiker und hat keine Probleme damit, sich haargenau an Vorgaben zu halten…

Genug der Vorrede!

Bunter Kartoffelsalat

ungefähre Zutaten für 4 Personen:

  • 500g unterschiedliche Kartoffeln, tendenziell lieber festkochend (in meinem Fall waren’s Lady Christel, Rote Emma und Vitelotte)
  • 1 kleine Handvoll magere Speckwürfel (alternativ: Sesam oder Sonnenblumenkerne)
  • 1/4 Fleischwurst (alternativ: 1 Handvoll sonnengetrocknete Tomaten)
  • 3-4 Lauchzwiebeln
  • 1 Bund Radieschen
  • ein paar saure Gürkchen
  • 1 kleine Tasse saure-Gurken-Marinade
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer

Kartoffeln am besten schon einen Tag vorher wie für Pellkartoffeln gar kochen (Vitelotte braucht nicht so lang wie „normale“ Kartoffeln, also Vorsicht!).

Die abgekühlten Kartoffeln pellen (oder auch nicht, wenn man seine Kartoffeln auch mit Pelle mag) und in gabelgerechte Stücke schneiden. Welke Teile der Lauchzwiebeln entfernen, dann in Ringe schneiden. Radieschen und Fleischwurst (oder getrocknete Tomaten) würfeln.

Speckwürfel oder Kerne mit wenig Fett in der Pfanne anbraten. Wenn man mit Kernen arbeitet, kommen sie danach in ein separates Gefäß zum Abkühlen, damit sie knackig bleiben. Speck dagegen darf die ganze weitere Prozedur mitmachen.

Lauchzwiebelringe dazugeben und kurz anbraten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kartoffeln und Fleischwurst oder Tomatenwürfel dazugeben, gut umrühren, Herdplatte ausstellen und das Ganze abgedeckt ziehen lassen.

Die sauren Gurken würfeln und mitsamt den Radieschenwürfeln und einem großzügigen Schluck Gurkenessigbrühe in die Salatschüssel geben. Kartoffel-Zwiebel-Speck-Fleischwurst-Brühemix dazugeben, alles gut vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer die Variante ohne Fleisch gemacht hat, fügt vor dem Servieren den Sesam/die Sonnenblumenkerne hinzu. Schnittlauch schadet auch nicht.

Wird lauwarm serviert (und möglichst auch gegessen). Mir hat’s geschmeckt!

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