Geh in den Garten am Barbaratag…

barbara

Geh in den Garten am Barbaratag.
Geh zum kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es gescheh‘n:
Wir feiern ein Fest wie der Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir!
Ist er auch kahl, ich nehm‘ ihn mit mir.
Und er wird blühen in leuchtender Pracht
mitten im Winter in der Heiligen Nacht.“
~ Josef Guggenmos

Barbarazweige sind ein hübscher und einfacher Brauch, auch wenn ich dabei selten so viel Erfolg habe, wie’s mir lieb wäre – meistens gibt es nur ein, zwei kümmerliche Blüten und danach geht alles ein. Vielleicht ist es zu dunkel, zu warm, zu kalt, zu was auch immer… oder vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel.

Die Kirschbäume sind in diesem Jahr noch gar nicht kahl, es hängen noch Blätter dran, obwohl es inzwischen schon einige Frosttage gab. Ich wollte aber dieses Jahr ohnehin mal andere Gehölze ausprobieren und habe Zweige der Japanquitte, schwarzen Johannisbeere (duften sogar in diesem Zustand toll nach Cassis!), Felsenbirne und Wildpflaume genommen. Die Blüten sollten also orange, hellgrün und weiß werden, das stelle ich mir sehr hübsch vor, auch wenn sie vermutlich nicht alle gleichzeitig blühen werden. Vielleicht habe ich trotzdem mehr Glück als mit den traditionellen Kirschzweigen? Wir werden sehen!

(Und jaa, die Engel sind wirklich so schief. Ich nehm mir immer vor, die „Füße“ mal gerade abzusägen, aber es gibt ja so viele wichtigere Dinge zu tun…)

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Eine Antwort zu “Geh in den Garten am Barbaratag…

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