Unverhofft kommt oft

oder: Wie aus meinem Spargelbeet ein Dinkelfeld wurde…

arche04Von wegen „nur Spreu“! Mein innerer Steinzeitmensch hatte wohl doch hinreichend Grund dazu, sich glücklich zu fühlen. Meine innere Neuzeitgärtnerin wundert sich einfach nur, dass im vermeintlichen Abfall offensichtlich noch so viel Korn enthalten war. Das ist ja nicht mal vereinzelt ein Hälmchen, das ist ja richtig flächendeckend. Ich weiß ja gerade noch, dass Dinkel sehr schwer zu entspelzen sein soll, aber dass sogar ein Fachbetrieb (sprich Biobauer) damit seine Schwierigkeiten hat, überrascht mich doch. Wo sich Dinkel doch so teuer verkaufen lässt!

Was mich noch überrascht: Wie schnell der Dinkel gekeimt ist! Nicht mal eine Woche hat es von „grob in den Boden eingearbeiteter Mulch“ bis „Überraschung, ich lebe!“ gedauert. Liegt sicher auch am wachstumsfördernden Wetter (Marke „füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass“), aber… wow, das war flott. Wenn mal all mein Saatgut so schnell keimen würde.

Naja. Nun habe ich also ungeplante Dinkelbeete. Eigentlich möchte ich das ganz gern so lassen. Ob ich den Dinkel dann wirklich ernte oder eher als Vogelfutter stehen lasse, werden wir sehen… Hauptsache, er tritt nicht allzu sehr in Konkurrenz mit den Kulturen, die EIGENTLICH auf den Beeten wachsen sollten.

Letztes Jahr waren es Überraschungskartoffeln, dieses Jahr ist es Dinkel… wofür betreibe ich eigentlich minutiöse Gartenplanung? 😀

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