Osterbasteln für stilbewusste Vierjährige

Die Klorollen-Osterhäschen überzeugen ja eher durch bodenständigen Charme. Wir haben aber auch noch etwas Geschmackvoll-Elegantes gebastelt.

Wenn auch eher versehentlich! Beim Kunsthandwerkermarkt vor einigen Wochen gab es als Bastelstation für die Kleinen die Option, ausgepustete Hühnereier in Serviettentechnik mit Seidenpapier zu bekleben. Der große Prinz Eifgental hat das mit großer Begeisterung gemacht, weswegen ich ihm versprochen habe, dass wir das auch zuhause noch einmal machen würden. Ich besorgte also bunte Faserseide, klaute der Schwiegermutter ihre Tapetenkleisterreste, machte fleißig Rührei… und dann ging es los.

Zu meiner Überraschung wollte Prinz Eifgental die Eier dann nicht kunterbunt durcheinander bekleben (wie es an der Bastelstation gemacht wurde), sondern einfarbig. Dafür wollte er aber die Faserseide vor dem Zerreißen mit seinen Wachsmalkreiden bemalen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen (sage ich als stolze Mutter :P) und ließe sich wahrscheinlich auch auf dem Kunsthandwerkermarkt verkaufen…

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Und es ist wirklich einfach und mit relativ wenig Schmiererei zu schaffen – sogar von einem Vierjährigen, der seinen Erzieherinnen zufolge „in der motorischen Entwicklung auffällig eingeschränkt“ ist.

Material:

  • Faserseide (+ ggf. Wachsmalkreiden) oder buntes Seidenpapier
  • Tapetenkleister, Mehlkleister oder Art Potch (kommt aufs selbe raus)
  • Schaschlikspieße
  • Bastschnur (oder Geschenkband), bunte Federn oder Holzperlen (wer mag)
  • und natürlich Eier!

Die Eier auspusten, auswaschen und trocknen lassen. Papier in kleine Stückchen reißen. Eier auf Schaschlikspieße „auffädeln“, rundum mit Kleister einpinseln, Papier aufkleben, nachkleistern, nachkleben… Dann die Papier-Eier trocknen lassen. Wenn sie vom Spieß rutschen, kann man das durch aufspießen & ankleben von mehr Papier gut beheben. Nach dem Trocknen mit bunten Bastfäden und/oder Federn verzieren. Wer mag (und Perlen mit dem richtigen Innendurchmesser findet), kann zum Abschluss noch eine Holzperle oben auf den Spieß pappen. Die Holzperlen, die ich besorgt hatte, hatten aber zu große Löcher. Mit Heißkleber würden sie sich natürlich befestigen lassen, aber Heißkleber und ich vertragen uns nicht so gut und Herr Eifgental war mit dem Streichen der Scheunenwand beschäftigt. Egal, geht auch so!

Natürlich kann man die Eier auch ohne Schaschlikspieß, dafür mit einer Schlaufe zum Aufhängen gestalten. Wir haben aber schon genügend Eier zum Aufhängen, also haben wir uns für die Variante zum In-Blumentöpfe-Stecken entschieden.

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Allerdings behalten wir die meisten gar nicht selbst, sondern verschenken sie – zusammen mit den befüllten Klorollenhäschen und den unverzichtbaren hartgekochten Eiern (hier in den attraktiven Farbtönen Zwiebelschale, Spinat und Rote Bete-Holunderbeere :P) – weiter. Aber da der Große so viel Spaß am Basteln hat, werden sicher in der nächsten Woche noch weitere Eier am Stiel für den Eigenbedarf entstehen.

Frohe Ostern allerseits!

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