Ein erfolgreiches Wochenende

… im und um den Garten!

Obwohl wir dank Saharasand (?!) keinen dauerhaft freien Himmel hatten, blieb noch genug Sonnenschein übrig, um den Boden endlich richtig aufzuwärmen. Dazu Temperaturen von bis zu 19°C – herrlich! Das gelegentliche Regengetröpfel hat da kaum gestört, schließlich blieb es dabei angenehm mild.

Dementsprechend war ich viel im Garten unterwegs, habe vertrocknete Staudenreste zurückgeschnitten, Mulchdecken entfernt, Kompost untergegraben, ein weiteres Rahmenbeet fertiggestellt und den Kampf mit Hahnenfuß und Goldfelberich im letzten Viertel des Küchengartens aufgenommen.

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Man erkennt schön, wo das letzte Rahmenbeet in diesem Viertel fehlt. Und wo der Mauersockel gemacht werden muss. Und wo die Buchsbaumhecke restauriert werden will. Und, und, und… eins nach dem Anderen.

Am meisten freut mich aber, dass Gelegenheit zur Aussaat war. Im März war es fast durchgehend so nass, dass daran nicht zu denken war, nicht einmal bei den Gemüsearten, die durchaus so früh im Jahr gesät werden dürfen – es hätte einfach nichts gebracht. Ich hatte also schon wieder diese panisch tickende Uhr im Kopf: „SÄH DIE ERBSEN… SONST IST ES ZU SPÄÄÄÄT!“ Na, ganz so dramatisch wäre es sicher nicht, aber es fühlte sich eben so an. Nun sind die Samen im Boden und mir ist sozusagen ein Stein vom Herzen gefallen.

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Ungefähr so einer. Haha. So sieht es eine Spatentiefe unter unserem Küchengarten aus. Deshalb dauert das mit den Rahmenbeeten ja auch so elend lange.

Die wärmebedürftigen/ frostempfindlichen Gemüsesorten müssen natürlich noch warten. Zwar habe ich gestern auch Kürbis, Zucchini und Gurken gesät – aber nur drinnen, im Fensterbank-Gewächshaus. Auf der Fensterbank stehen auch noch die vorgezogenen Tomaten, Salat- und Kohlpflanzen. Für die Tomaten ist die Frostgefahr noch nicht gebannt, Salat und Kohl behalte ich bewusst noch drinnen, bis sie etwas kräftiger im Wuchs sind – und bis sie im Garten nicht mehr allein auf weiter Flur stehen. Denn wenn ich die zarten Minipflänzchen jetzt schon in die frühjahrssauberen Beete setzen würde, wäre das ja eine allzu freundliche Einladung an sämtliche Schnecken der Umgebung. Ich hoffe zwar, dass die Rahmenbeete sich auf Dauer als Schneckenhemmer beweisen werden, aber allzu sehr möchte ich darauf nicht setzen.

Herr Eifgental war in der Zwischenzeit ebenfalls fleißig, denn unser Zimmermann hatte am Freitag und Montag endlich wieder Zeit für uns beziehungsweise unsere Scheune. Die Rettung der Nordwand ist nun vorläufig abgeschlossen, denn die „schlimme Ecke“ ist erneuert und der Rest hält noch. Natürlich sehen die neuen Wandstücke so viel besser aus als der gammelige alte Teil, dass wir am liebsten gleich die ganze Scheune erneuern würden. Zeit und Geld erlauben das aber nicht. So werden wir noch einige Jahre mit der Flickschusterei leben müssen.

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An den alten Torflügeln rechts im Bild sieht man schön, wie es an der Außenseite aussah. Das Holz war nicht grün gestrichen, nein, das sind Algen!

Aber es geht voran! Wenn auch nicht so schnell, wie wir das gern hätten.

Heute fällt nun ein vorbildlich sanfter, warmer Frühlingsregen, der den Boden schön tränkt, ohne das Saatgut freizuspülen. Beste Voraussetzungen also für einen guten Start in die Wachstumsphase. Wenn das Frühjahr so bliebe, wäre ich vollauf zufrieden!

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