Aller guten Dinge sind… drei ?!

Mit Schafen kenne ich mich persönlich eigentlich gar nicht so gut aus. Das heißt, mein Wissen ist auf das beschränkt, was sich zusammenfassend in der Selbstversorgerliteratur finden lässt. Daraus hatte ich allerdings den Eindruck gewonnen, dass Zwillingsgeburten bei Schafen zwar regelmäßig vorkommen, aber nicht die Norm sind – und dass sie relativ riskant sind. Zum Einen, weil der Geburtsvorgang dadurch komplizierter wird, zum Anderen aber auch, weil das Mutterschaf möglicherweise nicht beide Lämmer annehmen kann/will.

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Erst eins, dann zwei, dann drei…

Damit stünde auf der Nachbarweide das absolute Vorzeige-Mutterschaf! Heimlich, still und leise, ganz ohne menschliche Hilfe, hat sie in der Nacht Drillinge (DRILLINGE!) auf die Welt gebracht. Und kümmert sich auch um alle. Obwohl sie in den vergangenen Wochen in der Tat durch einen besonders großen Umfang und ein riesiges Euter (nennt man das bei Schafen auch so?) aufgefallen ist, ist schwer vorstellbar, wie die drei doch recht kräftigen Tierchen in einen Bauch gepasst haben! Denn sie sehen annähernd genauso stabil aus wie das Lamm, das am Samstag – als Einzelkind – zur Welt kam. Man würde ja irgendwie erwarten, dass Drillinge dünner und kleiner sind, aber das ist wirklich nicht erkennbar. Einzig das wuschelige Babyfell sieht an einigen Stellen unregelmäßig dünner bzw. kürzer aus. Vielleicht sind das die Scheuerstellen, an denen die Lämmchen im Bauch gegeneinander gequetscht waren?

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Eins dieser Lämmer ist ein Einzelkind… und fünf Tage älter als die anderen. Preisfrage: Welches?

Die Nachbarn sind natürlich selig und die Nachbarschaft ist entzückt. Die staksigen kleinen Lämmer sind aber auch zu süß. Sicher werden sie bald zusammen mit dem Zicklein die schönsten Bocksprünge einüben… und auch unseren Garten unsicher machen. Dass der Zaun viel zu grobmaschig für neugierige Kleintiere ist, hat das Zicklein bereits mehrfach bewiesen, und sicher bringt es seinen neuen Spielkameraden gerne bei, wie man hindurchschlüpft…

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Wir nennen es „Hindernis“, Zicklein nennt es „Einladung“.

Unseren Rasen dürfen sie ja gerne mähen (haha, Wortwitz), aber ich fürchte, dass sie sich auch für die Beete interessieren könnten. Da stehen mir also noch interessante Zeiten bevor…

Aber da ich ja gern irgendwann auch eigene Ziegen halten will, sollte ich das wahrscheinlich als gute Gelegenheit wahrnehmen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. 😉

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